EBM Tobias Heizmann und Dr. Frank Schuhmacher, Geschäftsführer des Restmüllheizkraftwerks Böblingen (RBB), zu Gast bei den Freien Wählern: Thema war die geplante Klärschlammverbrennung am Standort des RBB. Nach kurzen Sachvorträgen wurden Fragen beantwortet. Hier ein kurzer Einblick.

Wie viel Klärschlamm soll verwertet werden?
In der Anlage sollen 80-120t entwässerter Klärschlamm pro Jahr verwertet werden. Dies entspricht ungefähr 10% des Klärschlammaufkommens in Baden-Württemberg.

Warum wird das Thema jetzt angegangen?
Bis 2023 muss gesetzlich ein Konzept ausgearbeitet sein, wie mit dem Klärschlamm umgegangen wird. Bis 2029 muss der Klärwerkbetreiber sicherstellen, dass eine Phosphorrückgewinnung gewährleistet ist.

Wird die Anlage Gewinn machen?
Die RBB und die künftige KBB haben keine Gewinnerzielungsabsicht. Der Klärwerkbetreiber wäre damit an eine reine kostenorientierte Entsorgung gekoppelt und nicht wie heute abhängig von kommerziellen Entsorgungsunternehmen.

Was macht diese Anlage nachhaltig?
Die Energiegewinnung, die sich aus der Verbrennung von Restmüll- bzw. aus der Verbrennung des Klärschlamms ergibt, wird vom Gesetzgeber als klimaneutral eingestuft. Damit ist die FTG (Fernwärme-Transport-Gesellschaft) umweltfreundlich in Bezug auf die Restmüll- und der Klärschlammverbrennung. Es würden zusätzliche Synergien zwischen Müllverbrennung und Klärschlammverbrennung entstehen.

Mehr Infos: https://www.zvkbb.de. Sie haben Interesse an einem Besuch vor Ort? Melden Sie sich bei uns: janina.dinkelaker@stadtrat-boeblingen.de